REVIEWS

Die klingende Tropfsteinhöhle

Zum 70. Geburtstag des bayerischen Komponisten Robert Delanoff

Autor Theresa Kalin NMZ (Neue Musikzeitung)

Publikationsdatum 09.01.2014 

Ausgabe 9/2013 – 62. Jahrgang

Am 28. April, fand in der katholischen Kirche Frieden Christi im Olympiadorf das dritte Konzert des Jahres der Reihe „Musik im Olympischen Dorf“ (MIOD) statt. Im Zentrum stand dabei der Komponist Robert Delanoff, dessen 70. Geburtstag im vergangenen Oktober Anlass des Konzerts war.
Das Programm hatte die Welt und ihre Schöpfung in all ihren Facetten zum Thema. Dass sich hierbei Geistlichkeit und Weltlichkeit unweigerlich immer wieder vermischten, zeigte die Auswahl der Stücke. So standen eine Vertonung des Regina Coeli und Johann Sebastian Bachs „Kommt Seelen, dieser Tag muss heilig sein“ neben Sonaten, Sarabanden und Prélude-Berceuse. Daran fügten sich Delanoffs Werke nahtlos an: „Alte Buche im Englischen Garten“ (2003), „Birken im Herbst (Erinnerungen an Lappland)“, „Insuyu“ (beide 2001) und „Stromatolithen“ (1989). Letzteres wurde in derselben Kirche uraufgeführt und hatte dadurch einen ganz besonderen Bezug zum Abend. Es beschrieb die gleichnamigen Sedimentgesteine, die von Eva Schieferstein (Klavier) und Susanne Weinhöppel (Harfe) wunderbar lebendig gemacht wurden. Insuyu, die zweitgrößte Tropfsteinhöhle der Welt, vertonte Delanoff in seinem Werk für Klavier solo und widmete es Schieferstein, die es sich nicht nehmen ließ, dem Publikum an diesem Abend ein unvergessliches Erlebnis zu gönnen und es mit ihrer Interpretation in eine andere Welt schickte. Nicht weniger beeindruckend war die vorangegangene freie Improvisation von Winfried Englhardt (Orgel) über ein gegebenes Thema von Delanoff. Die Orgel, das Instrument der geistlichen Welt, ermöglichte fruchtbare Wechselwirkungen mit der Weltlichkeit, die Engl-hardt überzeugend demonstrierte.

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Diverse Kritiken:


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Kritik über: „STREICHQUARTETT“  NEUE MUSIKZEITUNG:IMG
Schönste Quartettkunst 22.05.12 (Kristina Gerhard) NMZ

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Gelungener Jubiläumsabschluss 06.07.13 (Kristina Gerhard) NMZ

Kritik über: „CLARA SCHUMANNS IDYLLISCHER AUFENTHALT AUF SCLOSS BÜDESHEIM“ für Klavier

Eva Schieferstein – Klavier:

… und Delanoff mit der Komposition „Clara Schumanns idyllischer  Aufenthalt auf Schloss Büdesheim“,  ein Stück, das ganz Reminiszenz ist  an die Epoche der Romantik, an die  Klaviermusik Clara Schumanns, an  die idyllische Architektur und Umgebung des Schlosses und an die große  Sehnsucht, die einst diese ganze Epoche durchdrang. 

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Ungewöhnlich (und) rund 02.12.12 (Kristina Gerhard) NMZ

Kritik über: „Kleiner Fels im ruhigen Meer“ für Kontrabass und Klavier:

Der Titel des Stücks von Robert Delanoff „Kleiner Fels im ruhigen Meer“ für Kontrabass und Klavier, das anlässlich seines 70. Geburtstag in diesem Jahr hier uraufgeführt wurde, führte ein wenig in die Irre. Entstand in der musikalischen Darbietung der Kontrabassistin Christine Hoock, begleitet von Sylvia Hewig-Tröscher am Klavier, doch durchaus der Eindruck eines bewegten Meeres. Perlendes Wasser vermeinte man da im Klavier zu hören, Regentropfen, die im tiefen Meer nachhallen, Donnergrollen im Bass und zum Schluss die Sonne, die das Meer freundlich zum Glitzern bringt.

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Das Trio Subeja
( Sandra Bauer, Querflöte; Berit von Sauter, Klavier; Judith Gerdes Oboe)
eröffnete die Saison 2014/2015 der „Baunataler Kammerkonzerte“ mit einem herausragenden Konzert.
Erfolgreicher Saisonstart der „Baunataler Kammerkonzert“
Das erste „Baunataler Kammerkonzert“ der neuen Saison am vergangenen
Sonntag bot ein nicht alltägliches Programm: Zu Gast war das Trio Subeja
(Sandra Bauer, Querflöte; Judith Gerdes, Oboe; und Berit von Sauter, Klavier),
eine Kammermusikbesetzung, die im Konzertsaal nicht eben häufig anzutreffen
ist.
Die Konzertbesucher, die trotz des spätsommerlichen Wetters den Weg in die
Musikschule Baunatal gefunden hatten, wurden reich belohnt: Das spannende
Programm des Trios schlug einen überzeugenden Bogen vom Zeitalter des
Barock bis ins 21. Jahrhundert, die drei Musikerinnen fesselten das Publikum
durch ihr perfektes Zusammenspiel und eine einfühlsame Klangdarstellung.
Eingeleitet wurde das Konzert mit Johann Sebastian Bachs Triosonate G-Dur
BWV 1038, in der sich der außergewöhnliche Klangcharakter dieser Besetzung
gleich wunderbar entfalten konnte. Nach einem solistisch überzeugenden
Ausflug von Sandra Bauer („Syrinx“ für Querflöte solo von Claude Debussy)
sowie dem äußerst reizvollen „Liebesruf eines Fauns“ von Hans Steinmetz mit
Judith Gerdes auf dem Englisch Horn und Berit von Sauters Klavierbegleitung
fand der erste Teil einen Höhepunkt in Robert Delanoffs „Nobler Tafelmusik für
Flöte, Oboe & Klavier“. Mit rhythmischer und klanglicher Intensität auf einem
musikalisch und spieltechnisch durchweg hohen Niveau begeisterten die Musikerinnen
ihr Publikum. Das „Trio für Flöte, Obo & Klavier“ der Komponistin
Madeleine Dring, mit dem die zweite Konzerthälfte begann, entpuppte sich als
lohnende musikalische Wiederentdeckung. Nach einem kurzen Abstecher ins
18. Jahrhundert („Triosonate G-Dur“ von Johann Joachim Quantz) folgten als
großartiges Finale dieses Konzertes drei Stücke im Tango-Stil, die die enorme
musikalische Spannweite diese Genres zeigten: Souverän und mitreißend interpretierten
die drei Musikerinnen Diego Jascalevichs „De nuevo Tango“ und
Astor Piazzollas „Libertango“ kurz unterbrochen und schön kontrastierend mit
einer „Tango Etude für Flöte solo“ ebenfalls von Astor Piazzolla.
Ein durchwegs gelungenes Konzert, das Publikum spendete zum Schluss gro-
ßen Beifall.

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Kritik über: „Wos hot er g´sogt“ für Sopran,Tuba und Klavier
NEUE MUSIKZEITUNG
Lachen ohne Ende, als die witzige Arie „Wos hot er g`sogt?“ an der Reihe war. Robert Delanoff heißt der Komponist, er muß in schönster Juxlaune oder tiefster Verzweiflung gewesen sein: Hausfrau Anja plaudert melodiös, sie habe grad abgewaschen, tralala, und warte auf den Angetrauten. Sie wartet sichtlich. Er ist beim Arzt. Er kommt, d. h., Carsten Vollmuth schiebt zuerst die brummige Tuba durch die Tür und knurrt sich zu seinem Platz durch. Frau Anja, bestens verständlich „Wos hot der Arzt g`sogt?“ Er, knochentrocken: „30 Mark“ Na, freudetrunken ohne Wein, aber ein Glas Dornfelder hätte gepasst, auch, als es so grün grünte und „die ganze Nacht heut Nacht“ getanzt wurde…..

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Kritik über: „DIE ZEIT VERGEHT…“ für Klarinette und Klavier
das Orchester

Delanoff Robert

Clarinet Music

Die Zeit vergeht

Zoltán Kovács & Friends

Rubrik: CDs

Verlag/Label: Deko Records
erschienen in: das Orchester 11/2017 , Seite 68

Aus Anlass des 75. Geburtstags des 1942 in Troppau (heute Opava in Tschechien) geborenen Komponisten und Klarinettisten Robert Delanoff hat der in Trossingen lehrende Klarinettist Zoltán Kovács zusammen mit befreundeten Musikerkollegen u.a. aus dem hr-Sinfonieorchester sämtliche Kammermusikwerke mit Beteiligung der Klarinette eingespielt. Delanoff hat in seinem vielfältigen kompositorischen Schaffen sein eigenes Instrument lange vernachlässigt, erst die Begegnung mit Zoltán Kovács veranlasste ihn in den vergangenen Jahren, sich verstärkt der Klarinette zuzuwenden.
Delanoff studierte bei Wolfgang Edward Rebner in München Komposition und sieht in Debussy, Ravel und Hindemith seine Leitbilder. Auch Einflüsse des Jazz sind zu finden, die auf seine Studienzeit zurückgehen, in der er eine eigene Bigband leitete. In vielen Titeln spiegelt sich sein besonderes Verhältnis zur Natur.
Beziehungsreich wird die CD mit Die Zeit vergeht… für Klarinette und Klavier von 2013 eröffnet, das sich aus einem sehr ruhigen Viertonmotiv heraus entwickelt und sich dann bis zu virtuosen Partien belebt, um sich ausdrucksmäßig wieder zum Anfang zu wenden. Ein technisches Bravourstück mit perlenden Spielfiguren ist das Zoltán Kovács gewidmete mit Koloratur des Kolibri betitelte Solostück von 2016. Stilistisch kontrastiert dazu das jazzig-lustvolle Trio Chili! Chili! für Klarinette, Violoncello und Klavier aus dem Jahr 2012, in dem am En­de auch eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt. Der Besuch des Zen-Steingartens Ryoanji in Kyoto regte den Komponisten zur gleichnamigen Komposition für eine tiefe Flöte an, die er dann 2015 für Bassklarinette bearbeitete. Die Musik erzeugt eine friedliche Atmosphäre, in der besonders die sonore Tiefe der Bass­kla­ri­nette zum Tragen kommt. For animals ist ein viersätziges vergnügliches Bläserquintett, das 1995 entstanden ist und an die Musik von Jean Françaix erinnert. Der erste Satz, „The Elastic Bear“, setzt die eleganten Bewegungen des Tiers in Musik um, bevor im zweiten Satz deutliches instrumentales Gänsegeschnatter, aber auch ein vom Quintett gesungenes Kinderlied zu hören ist. Etwas ruhiger geht es beim Pfau im dritten Satz zu, während der Schlusssatz eine Marktszene mit einem türkischen Truthahn darstellt. Dies alles ist wirkungsvoll und charakteristisch instrumentiert.
Eine Art Liebeserklärung an ei­ne Alte Buche im Englischen Garten ist das mit weitgeschwungener Melodik gestaltete Stück aus dem Jahr 2003 in der Fassung für Klarinette und Harfe. Die Darstellung des Elementes Wasser, ein beliebtes Sujet für Komponisten, greift in Tourbillons für Bassklarinette und Klavier wieder einige Jazz-Elemente auf, bleibt aber insgesamt etwas blass.
Der ausgezeichnete Klarinettist Zoltán Kovács lässt zusammen mit seinen engagiert aufspielenden Freunden, zu denen auch Eva Schieferstein und Axel Gremmelspacher als Klavierpartner gehören, beim Hören der abwechslungsreichen und unbeschwerten Musik Delanoffs eine Stunde Zeit im Flug vergehen, wohingegen das Lesen des informativen Booklets ob seiner geringen Schriftgröße eine unnötige Anstrengung ist.
Heribert Haase

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Kritik über: „DIE ZEIT VERGEHT…“ für Klarinette und Klavier
NMZ Neue Musikzeitung
Neue Musik zwischen Ebbe und Flut – Neue Musikzeitung

Ein paar Gäste gehen bereits zur Pause, aufgewühlt und betroffen sehen sie aus. Das übrige Publikum bleibt beim „Klangforum München“ mit dem „Duo Neon“ in der Versicherungskammer Bayern bis zum Schluss und lauscht den Werken von sechs Komponisten. Zoltán Kovács und Eva Schieferstein eröffnen mit Harald Genzmers „Sonate“ für Klarinette und Klavier den Abend zu „Komponisten in Bayern“.

Dass Genzmer bereits 2007 starb, macht umgekehrt deutlich, wie lebendig die Szene ist, denn fast alle übrigen Komponisten sind anwesend. Doch mehr als die Stücke selbst prägt Kovács‘ runder, erfreulich unspektakulärer Klarinettenton das gesamte Konzert.

Schon an zweiter Stelle wird aus dem Duo Neon ein Solo. Kovácz kehrt für Roland Leistner-Mayers „Fantaisie Bizarre op. 107“ alleine auf die Bühne zurück, rast durch und schwelgt in dessen Klangwelten. Deren Modernität zeige sich „in der Fähigkeit des Komponisten, Reflexion ganz in Klangsinnlichkeit umzusetzen“, wie Walter Prokop schreibt (NMZ, 10-2013). Trotzdem starker Tobak für den höchst agilen Klarinettisten wie auch für die Zuhörer. Robert Delanoffs neue Komposition steht in herbem Kontrast zu Leistner- Meyer. Romantisch-melodisch, leicht dunkel im Timbre; ein Stück mit Mut zu Pause und Rubato. Doch dann verschränken sich Klavier und Klarinette in rasanten, aber locker gespielten 64tel-Läufen. „Die Zeit vergeht…“ lässt an Kreisläufe der Natur denken, an Ebbe und Flut. Die glasklaren Tonfolgen perlen über Klappen und Tasten, Reminiszenzen an Minimal Music scheinen auf. Doch immer wieder hakt es im 7/8-Takt der Natur ehe das Stück verklingt – wie die letzten Lichtstrahlen bei Sonnenuntergang die Erde verlassen. Max Beckschäfers „Sonate“ von 1991 ist das älteste gespielte Stück und greift wunderbar Delanoffs Harmonie auf, um sie mit harschen Blockakkorden und rhythmischen Ausbrüchen zu konterkarieren. Es gibt zwar Ruhepole, doch bleiben diese eher beunruhigender Natur.

Zur Hälfte des zweiten Teils stellt sich Kovács Jörg Widmanns herausfordernder „Fantasie für Klarinette solo“. Es gibt eine großartige Aufnahme von 1994 mit Widmann selbst, doch Kovács hadert nicht, spielt mit mehr Vibrato und Inbrunst als der Urheber. Jeder Ton dieser äußerst kontrastreichen Fantasie steht ausgeformt im Raum, harsch-angeblasen wie jene, die sich mit mehrfachem Piano knapp an der Hörgrenze befinden. Der Abend endet mit einem Werk von 2013.

Dorothee Eberhardts „Neon“ ist Namensgeber des Duos Kovács-Schieferstein, das zum Ende des bestens ausgewählten Programms noch einmal alle Register von Klangfülle und rhythmischer Finesse zieht. Nach dem Konzert erzählt mir Robert Delanoff von dem Wunsch, ein heiteres Stück zu schreiben und dem plötzlichen Tod seines Bruders. So hat er die ersten Takte umgearbeitet und den Titel geändert. Die Gäste, die früh aus dem Konzert gingen, sind Verwandte, „Die Zeit vergeht…“ wird greifbar. Im Münchner Feuilleton (12-2014) kritisiert Moritz Eggert die Hermetik der Neuen Musik: „Die Melodik ist das große Unentdeckte in der zeitgenössischen Musik.“ Delanoff hat sie längst entdeckt.

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Kritik über: „NOBLE TAFELMUSIK“ für Flöte/Picc., Oboe und Klavier
das Orchester

McKimm, Barry / Daniel Dorff / Robert Delanoff / Antonio Vivaldi

PicCollage

„Noble Tafelmusik“

Rubrik: CDs

Verlag/Label: Talanton Records TAL 90002
erschienen in: das Orchester 10/2011

„Ein obligatorischer Vivaldi muss ja dabei sein“ – so oder so ähnlich schießt es einem durch den Kopf, liest man die Komponistennamen, deren Werke die vorliegende CD prägen: Die anderen Namen sind hier nicht annähernd so bekannt… Wie schade! Aber vielleicht kann Gudrun Hinze gemeinsam mit ihren Mitstreitern diesen Missstand ändern.Sich über die spieltechnischen Fähigkeiten der Ausnahmeflötistin zu verbreiten, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Auch das Ensemble lässt auf dieser Einspielung keine musikalischen Wünsche offen. Entsprechend wohlig kann man sich der Entdeckerfreude hingeben, die diese Aufnahme verheißt: Besagtes Vivaldi-Concerto RV 445 in a-Moll für Piccolo und Orchester ist eher selten zu hören und stellt in seiner phasenweise etwas herberen Schönheit ein spezielles Vergnügen dar, das vom vielleicht manchmal zu austauschbar dahinwebenden Virtuosenprinzip der bekannteren Konzerte wohltuend abweicht. Als Abschluss auf der CD mag es auch vielleicht den einen oder anderen versöhnlich stimmen, der mit der Klangsprache von McKimm, Dorff oder Delanoff nicht so ganz zurechtkommen mag. Das wird allerdings nur wenige Hörer betreffen, denn alle drei Komponisten lassen sich angenehm erschließen und eröffnen eine Vielfalt an Klangwelten, deren Schnittmenge zumindest in der tonalen Gebundenheit und musizierfreudig-melodiösen Anlage ihrer Kompositionen groß ist.Mit dem Concerto for Piccolo and Orchestra des 1941 in Australien geborenen Barry McKimm legt Gudrun Hinze gemeinsam mit ihren Musizierpartnern ein fröhlich-unkompliziertes Entrée vor, das den Hörer mit aparter Virtuosität zu einer beschwingt anmutenden musikalischen Reise einlädt, die in die Gefilde verschiedener Idiome wie z.B. Irish Folk oder auch Filmmusik führt. Die Musik ist reizvoll, wenngleich sie phasenweise ein wenig ziellos dahinzuplätschern scheint. In ihrer harmonischen Farbigkeit bleibt sie stets heiter und unterhaltsam.Daniel Dorffs Sonatine de Giverny knüpft an impressionistische Klänge an, ohne epigonenhaft zu wirken. Im ersten Satz wäre auch eine andere Instrumentation als Piccolo/Klavier denkbar, da hier die sehr trockene Klangatmosphäre ein wenig befremdlich wirkt. Dies kann aber auch an der Aufnahmequalität der sonst brillanten und sorgfältig austarierten Einspielung liegen. Die subtile Farbpalette von Dorffs Klangsprache entfaltet sich zumindest überzeugend ab dem zweiten Satz und nimmt in ihrer klaren Zartheit gefangen. Voller Temperament und Geistesblitz entpuppt sich in Hinzes Interpretation Dorffs Flash! als fantasievolles Bravourstück.In Robert Delanoffs Trio Noble Tafelmusik finden auch dunkle Seiten Eingang. Gerade das Intermezzo malt schillernd-farbig. Das Finale erinnert in seiner bewegten Motorik an Dave Brubecks Blue Rondo à la Turk. Der hierauf folgende Vivaldi wirkt als Kontrastspiegel hinsichtlich der CD-Zusammenstellung etwas sonderbar im Kontext. Allerdings erhellen die von Gudrun Hinze im Booklet gestalteten Werkbeschreibungen diese Auswahl und machen sie nachvollziehbar.Eine spannende CD, die ihre Liebhaber nicht nur unter den Flötisten finden sollte!

Christina Humenberger

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Kritik über: „NOBLE TAFELMUSIK“ 
für Flöte/Picc., Oboe und Klavier: „NRZ“
Beifall mit einer Zugabe quittiert – | NRZ.de – WAZ

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Kritik über: „NOTTURNO“ 
für Gitarre und Violone „MÜNCHNER MERKUR“

Virtuoses Spiel

auf dem Violone

Stand: 03.05.2009, 20:15 Uhr

– Bernhard Mahne beherrscht das Instrument wie kein anderer

VON JOHANNA VON SCHUTTER Ebersberg – Einen ungewöhnlichen Abend durften die Besucher des Ebersberger Rathauses erleben, als Gabriele Prediger und Bernhard Mahne zu Gast waren. Die Gitarristin Gabriele Prediger ist Solistin an der Bayerischen Staatsoper und Dozentin am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium. Bernhard Mahne war siebzehn Jahre lang Kontrabassist an der Bayerischen Staatsoper. Er ist nicht nur ein Meister auf dem Kontrabass, sondern einer der ganz wenigen Musiker, der den Violone virtuos zu spielen versteht. Da dieses Instrument, es gehört zur Familie der Gamben, äußerst selten gespielt wird, gab Bernhard Mahne eine Einführung in die Historie des Instruments.Die Künstler eröffneten den Abend mit einer Sonate von Georg Philipp Telemann. Bernhard Mahne, der nicht nur ein ausgezeichneter Musiker, sondern auch musikgeschichtlich ungeheuer bewandert ist, gab einen umfassenden Einblick in die Instrumenten- und Kompositionsgeschichte. Die Besucher lauschten gespannt dem interessanten Vortrag, dabei war der jüngste Gast gerade erst einmal zwölf Jahre alt. Dazwischen gab es immer wieder Musikbeispiele. Etliche zeitgenössische Komponisten haben für das Duo Prediger/Mahne komponiert. So spielten die beiden ein Stück von Robert Delanoff, einem Münchner. Hier konnte der Violone seine volle Klangfülle zeigen. Thema und Begleitung wechselten sich ab und hier konnte auch Gabriele Prediger ihre hohe Virtuosität auf ihrer Weißgerber-Gitarre zeigen. Beide ließen sauber gespielte Flageoletts hören. Bei Delanoffs Werk wird jede Möglichkeit der Klangerzeugung auf der Gitarre bis an die Grenzen ausgelotet. Hier wurde beim Violone auch hörbar, dass er der Vorläufer des Kontrabass ist, denn der Tonumfang des Instrumentes wurden voll ausgeschöpft. Zwischen jedem Stück gab es Musiktheorie, und die Besucher konnten Fragen stellen, die Bernhard Mahne gerne und umfassend beantwortete. Von Roland Leistnermeier spielten die Musiker das „Poeme an GB“, das er für die beiden komponiert hat. Dazu erzählte Bernhard Mahne, dass sie sich „bauchgepinselt“ fühlten, glaubten sie doch hinter „GB“ stünde Gabriele und Bernhard. Doch es stellte sich heraus, dass damit der in Glonn lebende Komponist Günther Bialas gemeint war.  Ein äußerst interessantes Werk spielten die beiden Musiker von Herbert Baumann, es war mit rhythmischen und technischen Schwierigkeiten gespickt und setzte die Gitarre zeitweise als Schlaginstrument ein. Mit einem hinreißenden Bossa Nova, von Baden Powell, beendeten die Künstler das Konzert.Es war ein spannender, unterhaltsamer und äußerst lehrreicher Abend, der wie so oft leider viel zu schnell zu Ende war.

Virtuoses Spiel auf dem Violone | Regionen

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Kritik über: „NOBLE TAFELMUSIK“ für Flöte/Picc., Oboe und Klavier: TENNESEE
TTU’s Woodworth to offer recital Thursday -:|:- Tennessee …

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Kritik über: „EIN TÜRKISCHES VOLKSLIED“ für 4 Gitarren
„MÜNCHNER MERKUR“

…Schon einige Komponisten fühlten sich nach einem Konzert von Aighetta inspiriert, ein Stück für sie zu schreiben, etwa Antony Burgess, der als Autor von Clockwork Orange Weltruhm erlangte. Im Dorfener Publikum saß der Münchener Komponist Robert Delanoff, der dem Quartett in den 80er Jahren „Ein türkische Volkslied“ im Neun-Achtel-Takt komponierte, was sie aus Freude über seinen Besuch natürlich spielten und rhythmisch wunderschön umsetzten.

Zauberhafte Meister der Gitarren | Dorfen – Merkur

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Kritik über: „NOBLE TAFELMUSIK“ für Flöte/Picc., Oboe und Klavier

The Oboe BBoardThe C4 standard

Hello
Being a newcomer on this board, I don’t know if the piece „Noble Tafelmusik“ by Robert Delanoff already was evoked here. I was given lately the chance to hear this rather unknown Trio for flute, oboe and piano in a live performance where a friend of mine played the oboe. Both opening and concluding movements are very playful and lively, with in-beetween a stirring slow movement, spread over more than 6 minutes. Later on, I happened to find out about the existence of a CD recording released on the German Bayer Records label (reference BR 100 215 CD). As a matter of fact, this CD also offers a version of the „Tarentelle“ by Philippe Gaubert.
The performers are: Thomas Richter – flute, Gerhard Schnitzler – oboe,  Monica Stöhr – piano
I do strongly advise this entertaining piece by Delanoff, a composer who was born in 1942. –Laurent-

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Kritik über: „TRIO“ für Kkarinette, Violoncello und Klavier
Delanoff: Clarinet Trio.(Budapest Piano Trio)
Bruch’s Eight Pieces for clarinet, viola, and piano are lovely – romantic, melodic, and evocative of Brahms and Schumann. A new recording is always welcome, especially when it is coupled with a smashing new work like Robert Delanoff’s (born 1942) Trio. Delanoff’s piece, composed in 1965 and dedicated to the Budapest Piano Trio, has a Hungarian flavor, with elements of Ravel to spice it up. The music is delightfully melodic and memorable. I hope clarinet fans will give it a hearing – if you love the Brahms and Mozart trios, you will be pleased.

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Kritik über: „NOBLE TAFELMUSIK“ für Flöte/Picc., Oboe und Klavier
NEUE WESTFÄLISCHE ZEITUNG , 3.3. 2015 
 Für ein konzertantes Erlebnis der besonderen Art sorgte das SUBÉJA TRIO aus Kassel im Forum Jcob Pins in HÖXTER.
Virtuose Gestaltungsfreiheit und präzises Zusammenspiel verhalfen der „Noblen Tafelmusik“ des in Münschen lebenden Komponisten Robert Delanoff zu hinreißender Wirkung.

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Kritik über: „EINE TAFELMUSIK“  für Flöte und Gitarre
WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN 29.9.2015 in Everswinkel
Sehr gespannt war man natürlich auf die Musizierkunst der Querflötistin Anna Jakubcová und des Gitarristen Pavel Chuchal. Sie ließen „Tafelmusik“ aus der „Suite populair“ von Robert Paul Delanoff erklingen, die in ihrer enormen dynamischen Bandbreite und Eleganz natürlich bestens beim Publikum ankam.

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Kritik über: „IMPRESSIONEN ÜBER ZWEI HÜGEL“ für Klavier
OBERBAYERISCHES VOLKSBLATT 12.10.2015
Den satten Klaviersatz und die dynamischen Kontraste präsentierte Rebekka Höpfner hingebungsvoll am Klavier.

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Kritik über: „TRIO“ für Klarinette, Violoncello und Klavier
(Bundespreisträger Konzert 2008)

…Eingeleitet hatte das Konzert das um eine Altersgruppe jüngere Trio mit Julia Graebe (Klarinette), Thomas Walter (Cello) und Nadja Bobrova (Klavier) – Ihr Stück, Robert Delanoffs „Trio“, enthielt unter anderem ein ganz bezauberndes, sensibel angegangenes Nocturne, angeleuchtet von zarten Klavierakkorden, beinah träge dahinfließend, ohne je den Spannungsbogen aufzugeben, das abgelöst wurde vom vor Elan vibrierenden Scherzo. Da freut man sich auf mehr…

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/siegreich-mit-experiment-aid-1.987967

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Kritik über: „NOBLE TAFELMUSIK“ für 2 Flöten und Klavier

MAIN-ECHO

Großwelzheimer musikalisches Konfekt

Karlstein-GroßwelzheimFreitag, 09.10.2009 – 17:00 Uhr

Der Musikverein Großwelzheim hatte am späten Sonntagnachmittag zu einem musikalischen Konfekt in den Rudolf Wöhrl Pavillon eingeladen.

Die Ensembles lockten die Zuhörer in Scharen an, so dass einige Gäste mit Stehplätzen Vorlieb nehmen mussten. Andreas Habermann und Birgit Huth, Flöte zusammen mit der Gastpianistin Inge Lobisch boten mit der dreisätzigen „Tafelmusik“ von Robert Delanoff einen anspruchsvollen Ausflug in modern gesetzte, rhytmisch anspruchsvolle Bildergeschichten.

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Kritik über: „SUITE POPULAIRE“ für Flöte und Gitarre am 14.3.2016  
( Preisträgerkonzert) MAIN-ECHO
mit dem DUO BOHEMICO  
Anna Jakubcová – Flöte und Pavel Cuchal – Gitarre
( internationaler Wettbewerb – Aschaffenburg)

Ein Werk voller Überraschungen, in dem auch die Gitarre solistisch zum Zuge kommt, ist die »Suite populaire« von Robert Paul Delanoff. Das Duo überzeugte durch das sensible Zusammenspiel, das zu einem fulminanten Schluss führte und bei dem auch die kleinsten Nuancen übereinstimmten.

Poesie und dichte Atmosphäre

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 „SUITE POPULAIRE“ für Flöte und Gitarre am 18.3.2016   20:45
(GORIZIA) Italien – Teatro „L.Bratuz“ mit dem DUO BOHEMICO  
Anna Jakubcová – Flöte und Pavel Cuchal – Gitarre

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Kritik über: „EINE TAFELMUSIK“ für Flöte und Gitarre aus
„SUITE POPULAIRE“ am 16.9.2016
DUO BOHEMICO  Anna Jakubcová – Flöte und Pavel Cuchal – Gitarre
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…bevor die beiden Musiker das Konzert in einem dynamischen Zusammenspiel bei einer Tafelmusik aus Robert Paul Delanoffs „Suite populaire“ zu einem fulminanten Schluss führen.

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Kritik über „SUITE POPULAIRE“ für Flöte und Gitarre am 24.1.2017   20:00 (DÜREN) SWR3
DUO BOHEMICO  Anna Cuchal – Flöte und Pavel Cuchal – Gitarre

…Anna Cuchal bezeichnete den letzten Kom- ponisten des regulären Pro- gramms, Robert Paul Delanoff, als ihren „speziellen Komponisten“, als ihr „Herzstück“. Und wer vorher geglaubt hatte, es gäbe keine Steigerung in Sachen Interpretation, sah sich ange- nehm enttäuscht. Das „Duo Bohemico“ gewährte mit Delanoff Einblicke in eine geheimnisvolle Musik, vielleicht sogar in die slawische Seele…

2017-01-27_Presseartikel_Duo_Bohemico_-_Dürener_Zeitung-Nachrichten 

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Kritik über 
„RYOANJI“ für Bassklarinette-solo (München) November 2017
Zoltán Kovács – Bassklarinette

...Der Abend begann mit einer Reise in den japanischen Zengarten .RYOANJI ist einWerk für Bassklarinette von Robert Delanoff, das mit großer Unruhe beginnt, die aber nach und nach einer inneren Gelassenheit weicht.

Anna Katharina Winkler

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Kritik über „HARLEKINADE“  für Flöte, Oboe und Klavier
(Laichingen) 12. März 2017 – Bürgersaal
……Der Anfang und das Ende dieser Kammermusikstunde gehörte den beiden hervorragenden Bläserinnen Manuela Riegner (Querflöte) und Ruth Unterkofler (Oboe), begleitet von Christian Riegner. Zum Auftakt spielten sie eine Sonate in D-Dur von Johann F. Frasch (1688-1758) mit vielen musikalischen Verzierungen. Zum Abschluss gab eine Harlekinade von Robert Delanoff (1942) mit walzerartigen Klängen und fröhlichem Flötengezwitscher, das das Publikum bei frühlingshaftem Wetter in einen sonnigen Sonntag schickte……….

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Kritik über „SUITE POPULAIRE“ für Flöte und Gitarre 2017
(CLASSICAL GUITAR MAGAZINE)
DUO BOHEMICO  Anna Cuchal – Flöte und Pavel Cuchal – Gitarre

Czech Music for Flute and Guitar
Duo Bohemico (Anna Cuchal, flute; Pavel Cuchal, guitar)
Radioservis

I’ve never heard as much Czech music as I have this year! Several months ago, it was two volumes of Contemporary Czech Guitar by Joself Mazan (released in 2015 and 2016) that came my way, and now this flute-and-guitar workout by Duo Bohemico featuring three more modern composers who are new to me—Jan Novák, Jaroslav Pelikán, and Robert Paul Delanoff; each contributes a substantial work. There are many contrasting moods and tempos spread across the three works, and both instruments are afforded many opportunities to shine in both solo and support roles. Pleasant melodies abound on what is all in all a very appealing outing. Pelikán’s Variations Agua e Vinho departs considerably from Egberto Gismonti’s popular ballad and is a premiere recording. So is Delanoff’s Suite Populaire, which is full of interesting twists and turns but never gets too far away from rapturous melodies, mostly driven by flights of flute.

Choreae Vernales (Novák); Variations/Variace Agua e Vinho (Pelikán); Suite Populaire: Ein Wanderlied, Dalyan’s Schönheit; Eiene Tafelmusik (Delanoff)

A couple of tracks can be heard on the duo’s website. At the moment, the only outlet for sales we could find is this one in the Czech Republic; perhaps other will appear soon. (Let us know if you find a place for either streaming or buying that is easily accessible! 

http://classicalguitarmagazine.com/recent-releases-tuesday-albums-from-brasil-guitar-duo-maria-camitz-leif-hesselberg-and-duo-bohemico/

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BALTIMORE (USA) Forum für Klarinette 30.8.2017

Clarinet music by this still active composer deserves more attention from players looking for something modern but accessible. Delanoff was a professional clarinetist in orchestras in Munich, Germany and has written in many genres for many different instrumental combinations… 

http://test.woodwind.org/clarinet/BBoard/read.html?f=1&i=456881&t=456881

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 Kritik der NMZ (Neue Musik Zeitung) zum 75. Geburtstagskonzert
am 1.6.2017 in München
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Kritik des „CONCERTI“ 2/2017  über ein Konzert in WEIMAR:

https://www.concerti.de/termintipps/weimar/26-02-2017/duo-bohemico/

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Kritik des „REUTLINGER-GENERALANZEIGER“ 23.2.2018:

„RYOANJI“ für Bassklarinette – solo:

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Kritik „NEUE MUSIKZEITUNG – NMZ“ Geburtstagskonzert 2018:

Ein Geburtstagskonzert für Robert Delanoff

Autor Konstantin Esterl

Publikationsdatum 14.12.2017 

Ausgabe 9/2017 – 66. Jahrgang

„Delanoff 75“: Unter diesem Titel vereinte in der Schwere-Reiter-Halle München ein Konzert zum 75. Geburtstag des Komponisten Robert Delanoff eine abwechslungsreiche Folge von Kammermusik-Werken. 

Landschaften, Bäume, Tiere: Immer wieder sind Naturbilder und -erfahrungen Inspirationsquellen, die in den Stücken Delanoffs begegnen. Seine Musik ist im besten Sinn des Wortes „zugänglich“, auch wegen ihrer Tonsprache, in der sich Momente des Impressionismus, der Romantik, der klassischen Moderne und des Jazz wiederfinden. Das Kompositionsstudium im München der 60er-Jahre zählt dabei ebenso zu Delanoffs prägenden Einflüssen wie die Leitung einer Big Band, die Stelle als Klarinettist bei den Münchner Symphonikern oder die Dozententätigkeit am Konservatorium in Istanbul. Selbstverständlich waren viele Weggefährten zu diesem (vorgezogenen) Geburtstagskonzert gekommen. Aber auch für sie dürfte der Abend Überraschungen geboten haben, handelte es sich doch gut zur Hälfte um Uraufführungen – wie das erste Stück „Tourbillons“ (Wasserwirbel) für Bassklarinette und Klavier, das von den Widmungsträgern Zoltán Kovács und Eva Schieferstein packend gespielt wurde, und das folgende zart-verhaltene Nocturne „Gum Tree Silhouettes at Night Time“ für Klavier, zu dem die Idee beim Anblick von Eukalyptus-Bäumen in einem Park in Melbourne entstanden war. Besondere Virtuosität bewies Kovács (nochmals) in der „Koloratur des Kolibri“, die Delanoff für „sein“ Instrument geschrieben hatte, ein quirliges Capriccio im Dialog mit jazzigen Einwürfen; ganz im Kontrast dazu „Royanji“ für Bassklarinette, ein Stück von beschwörender, dunkler Strahlkraft, angeregt durch die „magische Ruhe“ des gleichnamigen Zen-Steingartens bei Kyoto. Burlesk endete die erste Konzerthälfte mit dem Bläserquintett-Zyklus „For Animals“, einer Charakterisierung verschiedener Tiere. Oft durchdrangen sich hier musikantische Spielfreude und irreguläre Rhythmen, wobei die Gesangseinlage eines mährischen Volksliedes im zweiten Satz („Moravian Geese“) zur großen Erheiterung des Publikums beitrug. Im zweiten Teil des Konzerts überwogen dagegen meditative und melancholische Momente. Zart und empfindsam gestaltete die Harfenistin Anne-Sophie Bertrand gemeinsam mit Kovács die „Alte Buche im Englischen Garten“ und als Solistin „Die Farben des Herbstes“. Die „friedvolle Stille“ am Sterbeort Hindemiths in der Nähe des Genfer Sees inspirierte „Silence sur les Pléiades“ für zwei Flöten und Klavier, die vom Duo Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter zusammen mit Eva Schieferstein ebenso überzeugend zum Klingen gebracht wurde wie schon zuvor die „Tenerezze“ in Erinnerung an den Pianisten Wolfgang Jarosch. Beschlossen wurde der Abend mit „Die Zeit vergeht …“ für Klarinette und Klavier, entstanden unter dem Eindruck der Nachricht vom Tod des Bruders. Heiteres erscheint auch hier, allerdings nur noch als Reminiszenz. Hatte man sich zunächst mehr von der unbeschwerten Spielfreude des ersten Teils gewünscht, erwies sich der Bogen am Ende als schlüssig. Die Betrachtung der äußeren Natur hatte sich zur Reflexion auf die menschliche Natur und deren Sterblichkeit gewandelt. Langer Applaus dankte dem Komponisten und seinen hervorragenden Interpreten.

https://www.nmz.de/artikel/wie-die-zeit-vergeht

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Kritik „SEICORDE“ (Italien) CD : Concerto für Gitarrenquartett

http://www.formasuono.it/Articoli_2/Seicorde_11_95.pdf
AIGHETTA QUARTET (Seite 41)

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Kritik „RADIOSERVIS“  CD : SUITE POPULAIRE

KRITIK AG

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KLARINETTEN-FORUM (USA):

http://test.woodwind.org/clarinet/BBoard/read.html?f=1&i=456921&t=456881

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nmz ( Neue Musik Zeitung) Februar 2020 (Seite 47) – Kritik zu „dedicatet to…“

„BIRKEN IM HERBST“ für Mezzosopran und Klavier:… der Komponist gestaltet das eindrucksvolle, spannungsgeladene Tongemälde mit einer Abfolge von Vokalen anstelle einer Textvorlage…
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Musica: Monatsschrift für alle Gebiete des Musiklebens

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Fred Hamel · 1966 · ‎Snippet-Ansicht
IM BUCH GEFUNDEN – SEITE 272

… KV 299 ) , mit der tüchtigen Geigerin Odile Meyer – Siat ( Violinkonzert Nr . 2 von J. S. Bach ) und dem hochbegabten jungen Klarinettisten Robert Delanoff , der in Webers „ Concertino “ die reifste Leistung bot .

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Hommage à Ricardo Drigo Variationen über die Sérénade aus „Les Millions d’Arlequin“

Die Einleitung von Delanoffs Harlekinade hat einen impressionistischen Touch, gefolgt von einer freien Variation der „Sérénade“. Die darauf folgende Burleske ist von der Assoziation eines lustigen Harlekins und der Freude des Komponisten an seinem Werk inspiriert, während das darauffolgende Andante noch einmal den Stil des Originals imitiert. Delanoff beendet seine Komposition mit einem majestätischen Finale, das die Seele der Russischen Schule heraufbeschwört.

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…. Robert Delanoff takes it away into a world of unusual combinations of styles in what is simply called: Trio. It is modern-melodious and attractive. Three parts of drifting music from Hindemith to Debussy via syncopated Jazz and humorous circus tunes (part III). Part II, Nocturne, is a wonderful piece of peace. A real find.

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